Band 9

Wittgenstein übersetzen

Wittgenstein schreibt bis auf wenige Ausnahmen – z.B. The Blue Book und The Brown Book, eine Fassung des Vortrags über Ethik – in deutscher Sprache.

Gedanken nur in der Muttersprache angemessen ausdrücken zu können? Und was bedeutet dies für die Möglichkeit, seine Texte in andere Sprachen zu übersetzen? Welche Überlegungen stellt Wittgenstein selbst zum Thema Übersetzen an? Die Autoren dieses Bandes versuchen zum einen, Wittgensteins philosophische Gedanken zum Übersetzen herauszuarbeiten und ihre Fruchtbarkeit für eine zeitgemäße Philosophie der Translation zu prüfen, zum anderen erläutern sie an Beispielen aus der Übersetzerwerkstatt die Herausforderungen und Probleme,  vor die sich die Übertragung der Texte Wittgensteins in andere Sprachen immer wieder gestellt sieht.

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Band 9 | Wittgenstein übersetzen |
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Matthias Kroß

Studium der Geschichte, Politologie, Philosophie und Kunstgeschichte in Marburg, Bremen und Berlin. 1993 Promotion an der Freien Universität Berlin. Seit 1995 Wissenschaftlicher Referent am Einstein Forum, Potsdam. Seit 1998 Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam (Allgemeine Soziologie). November – Dezember 2008 Gastprofessor für Philosophie an der Visva Bharati-University, Santiniketan/West-Bengalen; März – Mai 2010 Gastprofessor für Philosophie an der Universität Wien. Vorstandsmitglied der literaturWERKstatt Berlin und des Instituts für Kulturforschung Heidelberg (IKH).
Zahlreiche Veröffentlichungen vor allem zu Werk und Leben Ludwig Wittgensteins; seit 2007 zusammen mit Jens Kertscher Herausgeber der Buchreihe WITTGENSTEINIANA im Parerga Verlag, Berlin. Wichtige Veröffentlichungen (Auswahl): Klarheit als Selbstzweck. Ludwig Wittgenstein über Philosophie, Religion, Ethik und Gewissheit, Berlin 1993; als Herausgeber: Die ungewisse Evidenz (zus. mit Gary Smith), Berlin 1998; Mit Sprache spielen. Die Ordnungen und das Offene nach Wittgenstein (zus. mit Hans Julius Schneider), Berlin 1999, Wittgenstein und die Metapher (zus. mit Ulrich Arnswald und Jens Kertscher), Berlin 2004; Zum Glück (zus. mit Susan Neiman), Berlin 2004; Ludwig Wittgenstein: Ingenieur – Philosoph – Künstler (zus. mit Günter Abel und Michael Nedo), Berlin 2007; „Ein Netz von Normen“: Wittgenstein und die Mathematik, Berlin 2008; Metapherngeschichten. Vorgriffe auf eine Theorie der Unbegrifflichkeit (zus. mit Rüdiger Zill), Berlin 2010.

Matthias Kroß

Esther Ramharter

Esther Ramharter ist seit 2011 assoziierte Professorin für Philosophie an der Universität Wien. Sie lehrt und forscht zur Philosophie der Mathematik und Logik, zur Religionsphilosophie und zu Wittgenstein. Für die WITTGENSTEINIANA hat sie herausgegeben: Prosa oder Beweis? Wittgensteins “berüchtigte” Bemerkungen zu Gödel, 2. Aufl. 2014 (Bd. 4); Ungesellige Geselligkeiten. Wittgensteins Umgang mit anderen Denkern, 2011 (Bd. 7); gemeinsam mit Matthias Kroß: Wittgenstein übersetzen, 2012 (Bd. 9) sowie gemeinsam mit Anja Weiberg: „Die Härte des logischen Muß“ Wittgensteins Bemerkungen über die Grundlagen des Mathematik, 2104 (Bd. 10).

Esther Ramharter

Produktinformationen

Autor: Kroß, Matthias / Ramharter, Esther
Broschiert: 284 Seiten
Verlag: Parerga Verlag, 1. Auflage (Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3943352016
EUR (D): 39
EUR (A): 40
Sfr: 61.50

Weitere Bücher aus dieser Reihe...

Band 11 | Ludwig sagt ... | Die Aufzeichnungen der Hermine Wittgenstein
Band 10 | »Die Härte des logischen Muß« | Wittgensteins Bemerkungen über die Grundlagen der Mathematik
Band 6 | Aspektwechsel der Philosophie | Wittgensteins Werk und die Ästhetik
Band 9 | Wittgenstein übersetzen |
Band 8 | Wittgenstein und die Antike | Wittgenstein and Ancient Thought
Band 7 | Ungesellige Geselligkeiten | Wittgensteins Umgang mit anderen Denkern
Band 5 | Wittgenstein liest Frege | Formale und nicht-formale Sprachen
Band 4 | Prosa oder Beweis? | Wittgensteins ›berüchtigte‹ Bemerkungen zu Gödel. Texte und Dokumente