Die Reihe Wittgensteiniana macht die philosophische, literarische und künstlerische Auseinandersetzung mit Leben und Werk Ludwig Wittgensteins (1889–1951) einem breiten Interessentenkreis zugänglich.
Sorgfältig edierte Monographien und thematisch komponierte Sammelbände aus der Hand bekannter Wittgenstein-Experten und jüngerer Forscher erschließen Wittgensteins Denkweg in seinen vielfältigen Verzweigungen.
Zugleich machen die WITTGENSTEINIANA die historischen und systematischen Voraussetzungen seines Werkes erkennbar und erschließen das Potenzial, das die Beschäftigung mit Wittgenstein für die Wissenschaften und für die zukünftige Philosophie bietet.
Kurzum: Die Reihe WITTGENSTEINIANA ist unverzichtbar für jeden, der sich mit dem wohl wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts intensiv auseinandersetzen will.
Obwohl Wittgenstein nach eigenen Angaben vergleichsweise wenige Philosophen gelesen hat, lassen sich doch häufig Aufzeichnungen finden, die auf Ähnlichkeiten mit anderen Denkern hinweisen.
Wittgensteins Hang, mit anderen Denkern in Gesellschaft zu treten, scheint mit einem durchgängigen Widerstand dagegen verbunden zu sein.
Wittgenstein hat sich im Tractatus und in seinen Tagebüchern aus dem Ersten Weltkrieg intensiv mit Frege auseinandergesetzt, vor allem mit dessen Programm einer formalen Sprache des Denkens und der logischen Begründung der Arithmetik.
Kurt Gödels berühmter, in diesem Buch in Faksimile wieder abgedruckter Aufsatz „Über formal unentscheidbare Sätze der Principia Mathematica und verwandter Systeme” von 1931 und Wittgensteins Reaktionen darauf in den Bemerkungen über die Grundlagen der Mathematik werden bis heute kontrovers diskutiert.
Es gelingt Thomas Wachtendorf ausgehend von einer gründlichen Neulektüre aller Schriften Wittgensteins, erstmals die internen Bezüge zwischen Ethik und Mythologie nachzuzeichnen und damit eine konsistente Ethik-Konzeption vorzulegen, die für Wittgensteins Früh- und Spätwerk gleichermaßen gültig ist.
Mathematik mit Wittgenstein als “Ein Netz von Normen” aufzufassen, heißt sie als eine menschliche Praxis zu be-greifen und nicht als eine in sich geschlossene Welt des Operierens mit Zeichen oder sogar als metaphysischer Spiegel der Naturgesetze.
Ludwig Wittgenstein (1889 - 1951) gilt als einer der bedeutendsten Philosophen des 20.Jahrhunderts. Sein Tractatus Logico-Philosophicus und die posthum veröffentlichten Philosophischen Untersuchungen werden den Werken Platons und Kants an die Seite gestellt.